Channel Islands UK: Unscheinbar, unbekannt, wunderschön

„Wie kommst Du auf Jersey oder im Allgemeinen darauf, auf die Kanalinseln zu fahren?“ Diese Frage stellte mir so ziemlich jeder, dem ich von meinen Plänen, für zehn Tage alleine die Kanalinseln zu erkunden, erzählte. Und ich kann diese Frage bei bestem Willen nicht genau beantworten. „Sieht schön aus auf den Bildern. Bin darauf gekommen, als ich für 2017 eine Sprachschule suchte – also eigentlich einfach, weil’s dort eine Sprachschule gibt, die Google mir auf Suche anzeigte.“ So sehr ich auch Ruhe liebe, die Insel war mir dann doch zu klein, als dass ich ganze drei Monate hätte dort verbringen wollen.

Nun ja, und jetzt brauchte ich Ruhe. Ruhe, um meine Gedanken und Pläne, die mir im Kopf herumschwirren, zu ordnen. Ich wollte einfach irgendwo hin, wo sich das Leben eventuell, auch wenn nur kurzzeitig, etwas leichter anfühlt, als es das momentan in der Schweiz tut. We are all suffering – ich weiss. Wir haben alle unsere Rucksäcke zu tragen und dieser Gedanke hilft mir zeitweise, alles etwas lockerer zu sehen.

Ich freue mich, hier endlich wieder einmal Reisefotos zu posten.

Tag 1, Anreise: Mit dem Zug ging’s quer durch Frankreich über Paris nach Saint Malo und mit der Fähre schlussendlich rüber auf die Insel Jersey.

Tag 2, Jersey: St. Helier, St. Aubin, La Corbière, Gorey

Frühstück im R – Fresh, St. Helier, Cream Tea im Café Louise, Gorey

Tag 3, Jersey: St. Helier, St. Brelade’s Bay, Noirmont Point, St. Aubin Beach

Frühstück im Lovin Spoonful, St. Helier

Tag 4, Jersey: St. Helier, Radtour durchs Landesinnere, der Westküste entlang, über St. Aubin zurück nach St. Helier

Frückstück im Café Des Pas, St. Helier

Tag 5, Jersey, Reise nach Guernsey: St. Helier und St. Helier Port

Frühstück im Cafejac, St. Helier

Auf Jersey wohnte ich in einer kleinen 2 Zimmerwohnung von Panama Apartments

Tag 6, Guernsey und Herm: St. Peter Port, Herm


Tag 7, Guernsey: St. Peter Port, Vazon, Fort Hommet, Cobo Beach, Port Soif/Portinfer Dunes, Pembroke Beach, Fort Pembroke, Chouet Beach

Cream Tea im Urban Kitchen, St. Peter Port

Tag 8, Guernsey: Work day. Ich brauchte eine Pause vom Sightseeing und verbrachte so ziemlich den ganzen Tag im Airbnb am Laptop.

Tag 9, Guernsey und Rückreise nach Saint Malo: Den Morgen verbrachte ich in St. Peter Port, besuchte ein Café, um zu frühstücken und begab mich dann in die Bibliothek, um zu lesen. Kurz nach dem Mittag ging die Fähre zurück nach Saint Malo, wo ich die Nacht auf Samstag verbrachte.

Auf Guernsey wohnte ich in einem Privatzimmer eines Airbnb’sdirekt im Stadtzentrum.

Tag 10, Saint Malo, Paris, Zürich: Morgens um 06:00 Uhr fuhr mein Zug in Richtung Paris und von da aus zurück nachhause.

Was für eine wunderschöne Reise. Die Kanalinseln sind so unbekannt und unscheinbar, doch einfach wunderschön. Unberührte Natur, Ruhe, die schönsten weissen Sandstrände, nette Leute, gutes Essen, Pubs – es gibt alles was das Herz begehrt.

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