Gedanken zu Fleisch / Thoughts on meat

DE

‚Freunde, kein Essen.‘ Diesen Satz lese ich so ziemlich unter jedem zweiten Foto auf Instagram. Bezeichne mich als Opfer eines Millenial – Trends (und dieser ist mit Sicherheit ein Guter), denn letzten Herbst startete auch ich damit, meinen Fleischkonsum zu reduzieren. Noch bin ich nicht bei dem Punkt angekommen, dass ich Fleisch komplett aus meinem Leben verbannen könnte und bin mir auch nicht sicher, ob ich jemals dort hin gelangen werde. Jedoch lerne ich viel, seit ich damit begonnen habe und das ist ja bekanntlich das Wichtige eines Prozesses. Ich kaufe bereits viel bewusster ein, koche bewusster und bin wählerischer in Restaurants. Ich habe kein Verständnis mehr für Menschen, die Fleisch oder generell Essen wegwerfen. Der Verzicht zeigt mir auch, dass ich ganz einfach auf meinen Körper hören kann, darauf, was er braucht, denn er sagt es mir und ich brauche wirklich nicht so viel von all dem, was ich haben könnte.

Da wo ich herkomme, haben wir von allem zu viel und es ist wirklich nicht so schwierig, manchmal inne zu halten und darüber nachzudenken, wie wir leben, wie wir mit der Welt umgehen sowie deren Bewohner, ob Mensch oder Tier. Unser Körper, die Welt, die Natur – all das ist unser zuhause.

Ich möchte nicht, dass irgendjemand radikale Entscheidungen trifft, denn das ist nicht gesund. Gehe langsam, aber beginne zu laufen.

EN

‚Friends, not food.‘ That’s a quote I’m reading on almost every second photo on IG. Call me a victim of a millenial trend (that’s for sure a good one!!) but last autumn I started to reduce eating meat as well. I haven’t gotten to that point yet, where I could banish it 100% out of my life and I’m not sure if I’ll ever get there. However, I’m learning a lot since I’ve started and that’s the importance of a process. I became so much more conscious on what I’m buying in supermarkets, on what I’m cooking or eating in restaurants. I definitely started to have zero comprehension for people who throw away meat or food in general. Also the renunciation shows me that I can simply listen to my bodys needs, because it tells me and that I don’t really need that much of everything I could have.

Where I come from we have too much of everything and it is really not that hard to sometimes think about the way we live, the way we treat the world and its residents (humans and animals) – our body, the world, nature, it is our home.

I don’t want anyone to be radical with changes, that’s not healthy either.
Go slow but start walking.

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