Tipps für ein besseres Einschlafen und ein ruhigeres Aufstehen.

Kürzlich habe ich einen Artikel über Schlafprobleme gelesen, welcher mich inspiriert hat, selbst darüber zu schreiben. Ich beschäftige mich nun schon seit einigen Monaten damit, meine ‚Schlafroutine‘, sprich das Zubettgehen, Schlafen und Aufstehen gesünder sowie auch natürlicher zu gestalten. An Schlafproblemen habe ich selbst zum Glück noch nie gelitten, doch wer kennt’s nicht, hin und wieder kann man tun und lassen, was man will, man bleibt trotzdem rastlos oder man wacht morgens bereits gestresst auf. It happens to all of us.

Die folgenden zehn Tipps kann ich wirklich aus persönlicher Erfahrung empfehlen, denn sie funktionieren – für mich. Klar, wir alle sind individuelle Geschöpfe und jedem hilft wieder eine andere Methode, doch Inspiration und Tipps kann man ja bekanntlich nicht genug kriegen und ohne verschiedene Dinge auszuprobieren, wird man nie erfahren, was für einen selbst Wirkung hat.

  1. Iss etwas leichtes zu Abend und trink danach einen Lavendeltee. Mit einem schweren Magen schläft man schlechter ein, denn die Verdauung ist in vollem Gange. Tee trägt einerseits dazu bei, dass sich der Magen leichter anfühlt und vor allem Lavendeltee wirkt sehr beruhigend – das Beste, vor allem jetzt im Winter.
  2. Schalte alle elektronischen Geräte (PC, Smartphone, TV, etc.) mindestens eine Stunde vor dem zu Bett gehen aus und leg sie weg – am besten gleich in einen anderen Raum, denn im Schlafzimmer haben sie sowieso nichts verloren. Lies stattdessen ein Buch oder eine Zeitschrift, leg dich in die Badewanne, schreibe Tagebuch oder döse auf der Couch vor dich hin. Es wird nicht lange dauern und du bist müde und schläfst problemlos ein.
  3. Lüfte dein Schlafzimmer. Mit kühler, frischer Luft im Raum und eingekuschelt unter einer warmen Bettdecke schläft es sich super gut.
  4. Halte dein Schlafzimmer so ordentlich wie möglich und nutze es nur zum Schlafen. Alles andere verwirrt dein Gehirn und lässt dich schlechter schlafen.
  5. Finde einen für dich passenden Rhytmus. Gehe möglichst immer zur gleichen Zeit zu Bett und stehe zur gleichen Zeit auf – auch am Wochenende. Ich persönlich brauche keinen Wecker mehr, denn ich schlafe mit offenen Vorhängen, Rollläden, etc. Sobald es morgens hell wird, wache ich automatisch auf. (Achtung, das habe ich ungeplant zu praktizieren begonnen und hat einige Zeit gedauert bis sich das richtig einpendelte und ich übe immer noch!) Ich bin davon überzeugt, dass wir Menschen ursprünglich und natürlicherweise eigentlich mit dem Tageslichtrhytmus mitgehen sollten, was unser Arbeitssystem aber unmöglich zulässt.
  6. Schreibe jeden Abend vor dem Schlafen drei Dinge nieder, für welche du heute dankbar bist. Und glaube mir, es gibt immer mindestens drei Dinge, egal wie klein sie zu sein scheinen, schreibs auf! Es braucht einige Wochen bis die Wirkung eintritt, doch du wirst sehen, wie entspannt und positiv du damit deine zukünftigen Tage beenden wirst.
  7. Leg dich ins Bett, atme ein und zähle währenddessen bis vier, halte den Atem kurz an, atme dann wieder aus während du bis acht zählst. Wiederhole es ein paar Mal. Kommt vom Yoga und wirkt sehr entspannend, egal zu welcher Tageszeit.
  8. Schalte morgens auf keinen Fall gleich das Smartphone ein – lass dich am besten gar nicht erst davon wecken. Nimm dir Zeit, um richtig aufzuwachen und auch danach ist es vollkommen okay, wenn du dich noch nicht gleich in die virtuelle Welt stürtzt. Seit dieser Woche schalte ich mein Handy jeweils erst nach 10:00 Uhr ein, heute wurde es (unabsichtlich) sogar 11:30 Uhr. Wie gut das tut…

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